Zukunftsregion Amberg-Sulzbacher Land Ausbildungskompass

04.07.2022

Ausbildungskompass - die 3. Auflage ist raus!

Amberg-Sulzbach. Wenige Tage vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres im September sind noch immer viele Lehrstellen unbesetzt, auch im Landkreis Amberg-Sulzbach. Bundesweit sind es nach Angaben der Agentur für Arbeit rund 20 Prozent. „Das ist eine große Chance vor allem für jene Jugendliche, die für sich noch nicht den richtigen Beruf gefunden haben und deshalb erst einmal weiter eine Schule besuchen, in der Hoffnung, dass sich dann schon noch etwas ergeben wird“, wird Landrat Richard Reisinger in einer Mitteilung des Landratsamtes zitiert.

Dabei sind die Ausbildungsmöglichkeiten in unserer Region ebenso zahlreich wie vielfältig, viele Unternehmen suchen zudem händeringend nach Nachwuchs. „Die Auftragsbücher in den Betrieben sind gefüllt und die Zukunftsperspektiven für junge Leute deshalb entsprechend groß“, betont Angela Seidel, die Wirtschaftsförderin des Landkreises. All jenen, die kurzfristig noch eine Lehre beginnen möchten, empfiehlt sie den Ausbildungskompass: In diesem speziell für den Landkreis Amberg-Sulzbach konzipierten und in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, der IHK Regensburg, der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, der Kreishandwerkerschaft Amberg-Sulzbach, dem Naturpark Hirschwald und der AOVE herausgegebenen Kompendium sind alle Ausbildungsmöglichkeiten in der Region mit den entsprechenden Kontaktadressen übersichtlich aufgeführt.

Zu nahezu allen Ausbildungsprofilen gibt es ferner einen Info-Film, der über einen QR-Code aufgerufen werden kann. Auf der Homepage www.ausbildungskompass.de kann auch weiterhin ein Berufecheck durchgeführt werden: Dabei können die jungen User ihre Wunschbranche mit den eigenen Stärken und den bevorzugten Schulfächern kombinieren, um per Mausklick eine Auswahl der dazu passenden Berufe zu finden. Auf diese Weise kann bereits eine kleine Vorauswahl getroffen werden, welcher Beruf ganz besonders gut zu den jeweiligen Interessenten passt.  

„Schneller und unkomplizierter können sich Berufseinsteiger nicht informieren und mit den Unternehmen in Kontakt treten“, bringt es Landrat Richard Reisinger auf den Punkt. Die Lektüre sei alleine schon deshalb spannend, weil im Ausbildungskompass auch viele Lehrstellen für Berufe aufgeführt werden, von denen man nie gedacht hätte, dass diese in greifbarer Nähe angeboten werden. „Beste Chancen also für Kurzentschlossene und ein vielversprechender Einstieg ins Berufsleben“, stellt Martina Bösl, die Projektkoordinatorin des Ausbildungskompasses innerhalb der Abteilung Wirtschaftsförderung begeistert fest.  

In der aktuellen Ausgabe finden Jugendliche bereits heute die angebotenen Lehrstellen für das Ausbildungsjahr 2023. Die Vielzahl der Ausbildungsberufe macht die Wahl spannend und bietet jedem die Möglichkeit, den richtigen Weg einzuschlagen, so Bösl.

Der Ausbildungskompass ist in allen Rathäusern des Landkreises, im Landratsamt, bei der Agentur für Arbeit sowie bei der IHK und HWK kostenlos erhältlich sowie im Internet unter www.ausbildungskompass.de als digitale Version abzurufen. Hier kann man sich gleich auch noch Informationen holen, wie man eine ins Auge gefasste Ausbildungsstelle mit Bus und Bahn erreichen kann.

Fragen zur Ausbildungsplatzbroschüre beantwortet die Projektkoordinatorin Martina Bösl telefonisch unter 09621 39-170.

Foto und Text: Christine Hollederer.